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Tierarztpraxis
Dr. Schork Wallhausen
Buchklinge 8
74599 Wallhausen

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Europäische Akademie für Veterinär HomöopathieInternational Association for Veterinary Homoeopathy Verein engagierter Tierärzte e.V.ggtm
Pferd PDF Drucken E-Mail
Für Ihre Pferde bieten wir folgende Versorgungsmaßnahmen an:

Akut- und Notfallmedizin,
Allgemeinmedizin, innere Medizin;
Dermatologie;
Gynäkologie, Tupferprobenentnahme, Rosseinduktion, Geburtshilfe;
Versorgung von neugeborenen Fohlen;
Gebißkorrektur: je nach Grad der Veränderungen manuell oder maschinell;
Klassische Medizin;
Naturheilkunde - Homöopathie, Akupunktur, Laserpunktur;
"Chip" Markierung;
Beantragung von Equidenpässen;
Labordiagnostik;
Schutzimpfungen;

Jetzt in Deutschland angekommen: Das West-Nil-Virus

Im Osten Deutschlands wurde das Virus Anfang September 2018 bei Vögeln nachgewiesen. Ende September 2018 erstmals bei 2 Pferden in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, eines der Tiere starb (Info vom Friedrich-Loeffler-Institut).
Es handelt sich dabei um eine anzeigepflichtige Tierseuche. Das Virus zirkuliert in einem Vogel-Stechmücke-Vogel-Kreislauf. Sperlingsvögel, Greifvogel- und Eulenarten werden infiziert und zeigen klinische Symptome, Krähen verenden i.d.R. nach Infektion und Erkrankung. Mensch und Pferd können von der Stechmückenart Culex infiziert werden, können die Infektion nicht weitergeben, wohl aber erkranken. 8% der infizierten Pferde erkranken mit zentralnervösen Symptomen, wie z.B. Stolpern, Ataxien, allg. Schwäche, Tremor, Lähmungen, Festliegen. Etwa 50% der erkrankten Tiere sterben.
Die Ständige Impfkommission Vet (StIKo Vet) empfiehlt, Pferde in den betroffenen Gebieten und Pferde, die in diese Gebiete verbracht werden sollen, zu impfen. Die Grundimmunisierung sollte vor Beginn der Mückensaison, also Ende Mai, abgeschlossen sein. Die Grundimmunisierung besteht aus 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen, eine belastungsfähige Immunität beginnt frühestens nach der 2. Injektion. Die Auffrischung erfolgt jeweils nach 12 Monaten.
Da sich die Ausbreitung nicht verhindern lassen wird, wird auf absehbare Zeit die flächendeckende Impfung im ganzen Bundesgebiet nicht zu umgehen sein. In den USA traten erste Erkrankungen in New York im Jahr 1999 auf, nur 5 Jahre später hatte das Virus die Westküste erreicht! Normal 0 21  
Die Impfung bietet Schutz gegen die Erkrankung, vereinzelt können aber milde Verläufe auftreten (in USA seit 2002 im Einsatz, die Zahl der Erkrankungen sank um 98%). Der Impfstoff schützt gegen den in Deutschland aufgetreten Stamm (Linie 2). Einsetzbar ist er auch bei Fohlen ab dem 5. Lebensmonat und bei tragenden und säugenden Stuten.
Mögliche Nebenwirkungen sind:
- Schwellung der Impfstelle, die nach 4 Tagen abklingt
- Selten Schmerzen und örtliche Temperaturerhöhung an der Impfstelle
- Gelegentlich 1 bis 2 Tage um 1,5° erhöhte Körpertemperatur und verminderter Appetit ohne sonstige Störungen
- Ganz selten Überempfindlichkeitsreaktionen, wie sie bei allen anderen Impfungen oder Medikamenten auch auftreten können.